Mit dem passenden Mietwagen sehen Sie auf Hawaii deutlich mehr als nur Strand und Hotel: Oahu, Maui, Big Island und Kauai lassen sich flexibel, entspannt und im eigenen Tempo erkunden.
Preise für Mietwagen auf Hawaii (Stand: Mai 2026)
Die Kosten hängen vor allem von Saison, Fahrzeugklasse und Mietdauer ab. Diese Richtwerte helfen bei der Planung:
- Kleinwagen: ab 50 USD/Tag (ca. 46 EUR/Tag)
- Mittelklasse: ab 70 USD/Tag (ca. 64 EUR/Tag)
- SUV: ab 90 USD/Tag (ca. 83 EUR/Tag)
- Cabrio: ab 100 USD/Tag (ca. 92 EUR/Tag)
Die Kaution liegt meist zwischen 200 und 500 USD und wird in der Regel per Kreditkarte blockiert. In der Hochsaison von Dezember bis März steigen die Preise oft um 20 bis 30 Prozent. Wer früh vergleicht und bucht, sichert sich meist die besseren Tarife.
Buchung und Abholorte
Viele Reisende übernehmen ihren Mietwagen direkt am Flughafen Honolulu (HNL) auf Oahu. Weitere wichtige Stationen gibt es auf Maui am OGG Kahului, auf Big Island am KOA Kona oder ITO Hilo sowie auf Kauai am LIH Lihue. Stadtbüros finden Sie unter anderem in Waikiki oder Lahaina.
Die Abholung am Flughafen ist oft die praktischste Lösung, da Shuttle-Busse direkt zur Vermieterfläche fahren. Wer gern verschiedene Flughafen-Abläufe vergleicht, findet auch beim Mietwagenstart am Flughafen Prag nützliche Orientierung.
Welche Unterlagen deutsche Reisende brauchen
Der deutsche Führerschein wird in den USA für bis zu drei Monate akzeptiert. Ein internationaler Führerschein (IDP) ist zwar nicht immer vorgeschrieben, wird bei Kontrollen und am Schalter aber oft empfohlen. Dazu kommen ein Reisepass, die ESTA-Genehmigung für die Einreise und eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers.
Das Mindestalter liegt meist bei 21 Jahren, manche Anbieter vermieten erst ab 25 Jahren. Für jüngere Fahrer können Zusatzgebühren anfallen. Unter 18 Jahren sind Alleinfahrten nicht erlaubt.

Welcher Fahrzeugtyp zu Hawaii passt
Die Wahl des Autos hängt stark von Insel, Route und Reisezeit ab. Hawaiis Straßen sind teils kurvig, teils bergig und auf manchen Strecken schmal.
- Cabrios oder Jeeps: eine schöne Wahl für Küstenstraßen wie die Road to Hana auf Maui.
- SUVs: passend für Vulkanregionen auf Big Island oder unbefestigte Wege auf Kauai.
- Kleinwagen: für Rundfahrten auf Oahu meist völlig ausreichend und sparsamer im Verbrauch.
In regenreicheren Monaten von November bis April kann mehr Bodenfreiheit angenehm sein. Prüfen Sie vor Buchung auch, auf welchen Straßen der Vermieter Fahrten erlaubt.
Fahren auf Hawaii: Regeln, Tempo und Alltag
Auf Hawaii gilt wie in Deutschland Rechtsverkehr. Die Tempolimits stehen in mph: innerorts oft 25 mph (40 km/h), auf Highways bis 60 mph (100 km/h). Tempoverstöße werden streng geahndet; Bußgelder beginnen oft bei etwa 100 USD.
- Es gibt keine Rechts-vor-Linksregel wie in Deutschland; Schilder und Ampeln geben klar die Vorfahrt vor.
- Linkes Abbiegen ist mancherorts untersagt, dann weisen Schilder wie „No left turn“ darauf hin.
- Parkplätze in markierten Zonen kosten häufig 2 bis 5 USD pro Stunde.
- Mautstraßen sind selten; vor längeren Fahrten auf Oahu lohnt ein kurzer Blick auf lokale Hinweise und die Mietbedingungen.
- Die Full-to-full-Regel ist weit verbreitet.
- Benzin kostet meist etwa 4 bis 5 USD/Gallon (ca. 1,20 EUR/Liter; Stand: Mai 2026).
Sicherheitsgurte sind Pflicht. Die Alkoholgrenze liegt bei 0,8 Promille. Gerade in Waikiki sollten Sie mehr Zeit einplanen, da der Verkehr dort zäh sein kann.

Versicherung: Was sinnvoll ist
Der Grundschutz umfasst meist die Haftpflicht. Für Schäden am Mietwagen wird häufig eine CDW (Collision Damage Waiver) angeboten, oft für 15 bis 30 USD pro Tag. Eine Vollkasko kann zusätzlich Diebstahl und Glasbruch abdecken.
Deutsche Kfz-Versicherungen gelten für Mietwagen in den USA oft nicht. Prüfen Sie deshalb vorab, welche Leistungen bereits über Buchungsportal, Kreditkarte oder Vermieter eingeschlossen sind. Ein Tarif ohne oder mit sehr niedrigem Selbstbehalt kann auf Hawaii viel Stress sparen.
Beliebte Routen auf den Inseln
Mit Mietwagen lassen sich die Inseln flexibel erleben. Diese Strecken sind bei Reisenden sehr beliebt:
- Oahu Circle Tour: von Honolulu über die North Shore bis Pearl Harbor, etwa 200 km.
- Road to Hana (Maui): rund 100 km voller Kurven, Wasserfälle und Strände.
- Big Island Volcanoes: Richtung Hawaii Volcanoes National Park, oft mit SUV angenehmer.
- Na Pali Coast (Kauai): gut mit weiteren Ausflügen kombinierbar, etwa Bootstouren.
Wer Roadtrips gern mit Budget plant, findet auch bei Mietwagenrouten und Spartipps für Bordeaux nützliche Ideen für die Reiseplanung.
Saison, Wetter und Sparideen
Hawaii ist ganzjährig warm, meist zwischen 20 und 30 °C. Von November bis April fällt auf den windzugewandten Seiten oft mehr Regen. Der Zeitraum von Dezember bis März zählt zur Hochsaison, weil viele dem Winter in Deutschland entfliehen.
So lassen sich Kosten senken:
- mindestens drei Monate im Voraus buchen
- wöchentliche Tarife prüfen, da sie oft rund 20 Prozent günstiger sind
- keine Einwegmiete zwischen Inseln planen, da solche Lösungen teuer werden können
- Apps für günstige Tankstellen nutzen
Zusatzkosten vermeiden Sie, wenn Sie nicht im Fahrzeug rauchen und Kinderautositze früh reservieren. Diese kosten oft 10 bis 15 USD pro Tag.
FAQ zum Mietwagen auf Hawaii
Was kostet ein Mietwagen auf Hawaii?
Je nach Fahrzeugklasse starten Kleinwagen meist ab 50 USD/Tag (ca. 46 EUR/Tag), Mittelklasse ab 70 USD/Tag, SUVs ab 90 USD/Tag und Cabrios ab 100 USD/Tag. In der Hochsaison wird es oft teurer.
Welche Unterlagen brauche ich für die Anmietung?
Sie brauchen in der Regel den deutschen Führerschein, einen Reisepass, ESTA für die Einreise und eine Kreditkarte. Ein internationaler Führerschein ist empfehlenswert.
Welches Auto eignet sich für Hawaii am besten?
Für Oahu reicht oft ein Kleinwagen. Für Big Island oder Strecken mit mehr Steigungen wählen viele lieber einen SUV. Auf Maui sind Cabrios und Jeeps für Panoramastraßen beliebt.
Wann sollte ich buchen?
Für Reisen zwischen Dezember und März lohnt sich eine frühe Buchung, idealerweise rund drei Monate vorher. Dann ist die Auswahl größer und die Preise sind oft niedriger.

